Muriel Bouchet, ein Ökonom des „Think Tank“ IDEA kommt zur Schlussfolgerung, dass ein Basis Grundeinkommen von 1.000 Euro auf lange Zeit für Luxemburg unbezahlbar sei (QUOTIDIEN: 7. August 2015).
Er multipliziert die Bewohnerzahl in Luxemburg - 558.000 im Jahre 2014 - mal 12.000 pro Jahr. Das ergibt eine Summe von 6.7 Milliarden pro Jahr und entspricht 13.6% des Bruttoinlandprodukts (BIP) oder gar 32 % der gesamten öffentlichen Spesen. Das scheint machbar, denn nach Rechnung des STATEC belaufen sich die totalen sozialen Lasten auf 20.3 % des PIB. So würde der Staat noch (20.3 % -13.6) ist gleich 6.7 % sparen.
Aber nach moralischen, juristischen, ökonomischen und ethischen Aspekten darf man die Grenzgänger mit ihren Familien nicht ausschließen, denn es ist ja ein universelles Grundeinkommen.
Jetzt bekommen wir ein Problem. Es gibt 160.000 Grenzgänger, die zusätzlich den Haushalt um 1.92 Milliarden belasten würden, das heißt 3.9 % mehr Ausgaben. Somit kämen wir auf 17.5 % des PIB.
Muriel Bouchet geht noch weiter und gibt den Familienmitgliedern der Grenzgänger auch das Basisgrundeinkommen. Das sind zusammen 400.000 Personen und dies belastet den öffentlichen Haushalt um 4,8 Milliarden. Das wäre zusätzliche 9.7 % mehr Belastung des öffentlichen Haushaltes und entspräche 23.3 % des PIB. (13.6% +9.7 %)
Auf längere Zeit könnte der Staat sich dies nicht leisten weil es jährlich eine 3% (23.3 % – 20.3 %) größere Belastung für den Haushalt darstellen würde, so Muriel Bouchet.
Zum Schluss sagt Muriel Bouchet…er wäre aber offen und lasse sich gerne vom Gegenteil überzeugen… hauptsächlich würde er das finnische Experiment abwarten.
Gesellschaft für präventive Medizin
Die ALMP ist das Kürzel für Association luxembourgeoise des méthodes préventives.
Gesellschaft für die Cannabis-Behandlung in der Medizin
Am 14. Juni 2010 gründete Dr. Jean Colombera die Gesellschaft UFCM.
Als Partei ist es auch wichtig sich in der Praxis für minderbemittelte Leute einzusetzen und nicht nur mit leeren Versprechen auf Stimmenfang zu gehen.