7. September 2014 - Die traditionelle Rollenverteilung, die den Mann als Brotverdiener und die Frau für die Hausarbeit ansieht, wurde durch gesellschaftliche Gegebenheiten verändert. Teilweise durch einen emanzipatorischen Prozess, teilweise durch finanzielle Aspekte wurden die Frauen auf den Arbeitsmarkt gedrängt. Sicherlich stellt dies ein Vorteil für das Wirtschaftswachstum und für die ökonomische Lage der Familie dar. Daneben ist einerseits die steigende Arbeitsquote eine Konsequenz von einem saturierten Arbeitsmarkt und anderseits wird die Kindererziehung vom Elternpaar nicht ganzheitlich gewährleistet. Hier entsteht ein Bruch bedingt durch einen simplen, aber gravierenden Fehler. Glaubt man vielerseits, dass ein Kind sich wohlfühlt, wenn es sich in einer Kindertagesstätte mit anderen Kindern herumtummelt, dann hat man sich geirrt. Ein Kind ist ein Individuum mit besonderen Ansprüchen und will deshalb individuell „ behandelt oder angefasst“ werden. Es richtet sich nach einer Referenzperson, die ihm seine Wünsche erfüllen und seine Entwicklung ermöglichen soll. Es ist wie beim Ein- und Ausatmen. Das Kind experimentiert frei individuell und sucht die Anerkennung und den Schutz der Referenzperson. Es will angefasst werden zur Belohnung seiner Experimentierfreudigkeit, es will angefasst werden zur Absicherung seiner Position mitten im Kern der Familie, es will angefasst werden zur Aktivierung intimer menschlicher Gefühle wie Liebe und Zärtlichkeit, es will angefasst werden als Kompensation zur Nabelschnur, die getrennt wurde. Die Nähe der Referenzperson gewährt das harmonische Heranwachsen. Kinder, die nicht angefasst werden sterben ab in den Gefühlen, in den Emotionen, in der seelischen Ebene und sogar physisch. Sie ziehen sich zurück in autistische Muster und entfremden sich von ihrer Umgebung. Es entstehen falsche Denkmuster und Isolation, die nur durch materialistischen Konsum kompensiert werden können. Die ideale Referenzperson ist die Mutter, diejenige, die das Kind neun Monate lang getragen und beeinflusst hat. Der Vater kann als Ersatz diese Rolle übernehmen, falls er die Schwangerschaft mitbegleitet hat. Diese Familienbande, dieses Zusammenleben in der Schwangerschaft ist in der Matrix des Kindes voll integriert und nicht mehr auszulöschen. Es ist an der Referenzperson, das Kind langsam aber sicher in die Gesellschaft einzuführen. Das Kind braucht ruhige Gewässer und eine sichere Umgebung. Die drei bis vier ersten Jahre sind die wichtigsten. Sie entscheiden wie das spätere Verhalten der heranwachsenden Person ist. Es liegt an der Referenzperson im Einklang mit der seelischen Verfassung des Kindes zu entscheiden, wann die Nabelschnur endgültig getrennt werden soll. Das ist Gefühlssache. Der Rest geht seinen Weg von alleine.

Es obliegt der Familie zu entscheiden was ihre Priorität ist, welche Aspekte, welche Lebensweise sie bevorzugen will. Es obliegt dem Staat die Eltern zu informieren. Es ist die Pflicht des Staates die Gesellschaft zu schützen und dafür die besten Bedingungen zu schaffen. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass das familienpolitische Umfeld stimmt. Wissend, dass das Kind eine Referenzperson braucht, muss der Staat verschiedene Optionen anbieten. Kinderstätten alleine lösen das Problem nicht. Der Staat soll die Referenzperson schützen:

  • Hausfrauen und Hausmänner bekommen ein eigenes Statut und werden nicht mehr als „ Population inactive“ eingestuft.
  • Bis zum 5. Lebensjahr des Kindes bekommt die Referenzperson vom Staat den qualifizierten Mindestlohn ausbezahlt.
  • Personen, die sich nach dem 5. Lebensjahr weiter um die Betreuung der Kinder bemühen wollen, bekommen bis zum 18. Lebensjahr des Kindes eigene Pensionsbeiträge vom Staat ausbezahlt.
  • Ein Steuerkredit (Negativsteuer) wird pro Kind ausbezahlt.
  • Junge Leute werden auf die Probleme des familiären Zusammenlebens vorbereitet durch das Anbieten von spezifischen Kursen über die psychologischen, biologischen und juristischen Aspekte dieses Zusammenlebens.
  • Die Überschuldung der Haushalte muss durch eine richtige Erziehung zum Umgang mit dem Geld verhindert werden.
  • Im Sekundarunterricht wird ein attraktiver Kursus über „Ernährung und Haushalt“ für die Jugendlichen angeboten.


Ziel der Familienpolitik ist den Druck aus dem intimen Familienbereich herauszunehmen und so die Urzelle der Gesellschaft zu schützen. Die PID setzt sich für eine naturorientierte Denkweise an. Wir weisen darauf hin, dass ein BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) die beste Variante darstellt. Mit einem BGE kann jeder entscheiden, wie er leben und arbeiten will.

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