21. Dezember 2013



Leider ist in den letzten beiden Jahren wieder die Zahl der Verkehrstoten und Verletzten in die Höhe geschnellt. Diese Situation ist unseres Erachtens eine nationale Tragödie, unabhängig vom großen Leid das viele Menschen und Familien in unseren Gemeinschaften des Landes im Rahmen von Verkehrsunfällen erfahren müssen.

Wir denken, dass noch viel Potential besteht hierzulande für Verbesserungsmaßnahmen, beispielsweise was die Sicherheit im Verkehr anbetrifft.

Beispielsweise durch eine optimierte Sicherung von Fußgängerstreifen. Wieso können Fußgängerübergänge nicht systematisch beleuchtet werden? So wie dies lobenswerterweise bereits von einigen wenigen Gemeinden umgesetzt worden ist. Wieso können diese selben Fußgängerstreifen nicht seitlich der Straße mit sogenannten Katzenaugen angedeutet werden (siehe gutes Beispiel auf Bridel, route de Kopstal).

Als schlechtes Beispiel in Sachen ungesichterten Fußgängerstreifen, kann der “Boulevard de la Foire” auf der Anhöhe der “rue de la Chapelle” angeführt werden. Dort gibt es einen Fußgängerstreifen der über vier (4) Autospuren führt, doch weder mit einer Warnampel angekündigt und offenkundig auch nicht mit Verkehrsampeln geregelt ist. Eine lebensgefährliche Situation für jeden Menschen, der hier die Straße überkehren will. Auch gibt es noch viele Möglichkeit beispielsweise mit Kennzeichnungen, mit sogenannten Katzenaugen-Reflektoren die Straßenführung sichtbarer zu machen, Warnungen abzugeben, oder aber gefährliche Straßenpassagen anzukündigen. In der ‘rue de Mamer’ in Bertrange beispielsweise wird mit kleinen Reflektoren ein Kreisverkehr angekündigt. Auf unseren Autobahnen könnten an den Zu- und Abfahrten genau solche Reflektoren den ordnungsgemäßen Verkehrsfluß steuern helfen.

Viele weitere, gute, pragmatische Ideen wurden bereits in der Vergangenheit in Leserbriefen, politischen Programmen, auf den Sozialen Netzwerken vorgebracht. Analysen und Etuden sind viele vorgenommen worden. Es ist endlich Zeit zu handeln.

Die APO / PID fordert deshalb auch einen nationalen Plan zur Sicherung unserer Straßen umzusetzen, damit endlich konsequent gegen das alltägliche Sterben und die unnötigen Körperverletzungen mit damit verbundenem unsäglichen menschlichem Leid und Schaden, vorgegangen werden kann.

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