29. Januar 2014
An die Redaktionen,
In den letzten Wochen und Monaten viel über die Ausspionierung unserer Privatsphäre berichtet, debattiert und politische Kämpfe ausgetragen. Die PID ordnet der Wahrung der Privatspäre des einzelnen Menschen und Bürgers einen sehr hohen Stellenwert zu und fordert die Regierenden in diesem Land und in Europa auf sich dieses hehre Ziel auf die Fahnen zu schreiben.
Aber wie steht es denn in der Praxis mit dem Datenschutz auch in diesem unserem Lande?
Beispielsweise im Gesundheitswesen, im Schulwesen, in der Privatwirtschaft, um nur einige Bereiche herauszugreifen in denen täglich viele und auch äußerst sensible Daten mit persönlichem Charakter generiert, verarbeitet und Drittpersonen oder -institutionen zur Verfügung gestellt werden.
Die PID denkt, dass sich die Regierung hierzulande erreichen muss, dass der Bürger sich gegen Missbrauch seiner Daten zur Wehr setzen kann, aber in erster Linie erfahren soll, sprich nachvollziehen kann, wo Daten über ihn erzeugt, abgespeichert, verarbeitet, gar mit anderen Daten aus anderen Quellen amalgamiert werden.
Weiß der Patient wenn er in eine Klinik eingewiesen wird, welche Daten über ihn erfasst werden, wer innerhalb der Klinik und in vernetzten Kollaborationen mit auswärtigen Dienstleistern seine Daten einsieht und die Daten abspeichern kann ... im Rahmen des jeweils verpflichtenden Berufsgeheimnisses? Gehört die Sekretärin aus der Arztpraxis auch dazu?
Vielleicht ist es für den Seelenfrieden besser, dass keiner weiß, wer was genau mit den Daten anstellt.
Die PID fordert, dass verstärkt in den nationalen Datenschutz investiert wird, in die Ausbildung, Fortbildung von Spezialisten in Sachen Datenschutz und Datensicherheit, in den systematischen Einsatz von Datenschützern beispielsweise im Gesundheitswesen, sowie in die regelmässige unabhängige Auditierung von Informatikstrukturen welche Daten mit persönlichem Charakter generieren, speichern, verarbeiten und an Dritt-Dienstleister weiterleiten, beispielsweise für sogenannte Forschungszwecke.
Qualitätslabel sollen dann dem Bürger, Kunden, Patienten aufzeigen welche Strukturen ein gewisses Qualitätsniveau nachweisen können sowie sich an regulatorische Vorgaben in Sachen Datenschutz halten.
Datenschutz und mithin Schutz der Privatspäre ist, schlicht und ergreifend, ein Menschenrecht, ohne dessen Einhaltung auch keine wahre Demokratie möglich ist.
Gesellschaft für präventive Medizin
Die ALMP ist das Kürzel für Association luxembourgeoise des méthodes préventives.
Gesellschaft für die Cannabis-Behandlung in der Medizin
Am 14. Juni 2010 gründete Dr. Jean Colombera die Gesellschaft UFCM.
Als Partei ist es auch wichtig sich in der Praxis für minderbemittelte Leute einzusetzen und nicht nur mit leeren Versprechen auf Stimmenfang zu gehen.