21. Januar 2014

Mit Entsetzen mussten wir in den letzten Tagen feststellen, dass die Regierung vor hat die Studienbeihilfen überdenken und kürzen will.

Dies weil die Studienbeihilfen das Staatsbudget sprengen würde. Auch aufgrund des Gerichtsbeschlusses des europäischen Gerichtshofes vom Juni 2013, bei dem beschlossen wurde, dass auch Kinder von Grenzgänger, also wo mindestens einer der Eltern in Luxemburg arbeitet, das Recht auf Studienbeihilfen aus Luxemburg haben.

Im Klartext heisst das, dass der europäische Gerichtshof Luxemburg dazu gezwungen hat, ausländische Studenten das Studium zu finanzieren, auch wenn diese womöglich in Zukunft nie in Luxemburg arbeiten werden, und das während dem Studium gewonnene Wissen, nicht ins Land bringen werden. Jedoch wird dabei vergessen, dass wenn die Eltern in Luxemburg arbeiten, diese Studenten sowieso schon finanzielle Vorteile gegenüber eigenen Landsleuten haben.

Die PID bedauert, dass unsere Regierung sich nicht gegen dieses Urteil zur Wehr gesetzt hat, und nach keine anderen Lösungen gesucht hat, ausser es zu akzeptieren und folglich die Studienbeihilfen zu kürzen und/oder zu streichen.

Die PID ist jedoch der Meinung, dass jeder junger Mensch der in Luxemburg wohnt das Recht und die freie Wahl haben muss, studieren zu gehen, und dabei weder auf die Studiengebühren noch auf den Studienort durch finanzielle Gründe achten muss.

Denn Wissen ist der wohl einzige Rohstoff der uns niemals ausgehen wird, und der unbedingt und egal in welcher Form gefordert werden muss.

Für die PID ist es darüber hinaus auch überaus wichtig, dass die Studenten den Weg in die ausländische Universitäten suchen, und das Wissen und die Erfahrungen der jeweiligen Länder mit nach Luxemburg bringen, und so das Land mit neuen Ideen bereichern werden.

Als Zukunftslösung schlagen wir vor, dass den Studierenden weiterhin ein Darlehen von 3’000 Euro pro Semester zur Verfügung stehen soll, und der Staat zusätzlich noch ein Studiengehalt von 1'000 Euro pro Monat an alle die in Luxemburg wohnen, zahlt, von denen die Studierenden auch einen gewissen Betrag in die Pensionskasse einzahlen.

So hätten alle Studierenden auch zugleich noch die Chance, schon während des Studiums in die Pensionskasse einzuzahlen.

Partei fir Integral Demokratie

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