Wem nutzt Fassadendämmung wirklich?

Nach der europäischen Energieeinsparverordnung muss spätestens ab 2020 jedes Haus, sowie die Bestandshäuser nach Sanierung ein sogenanntes „A-Haus“ sein, heisst laut Energiepass die Energieeffienzsklasse A (höchster Standard) haben.

Um diese Werte zu erreichen muss neben der Luftdichtheit und Lüftungsanlage das gesamte Haus mit Dämmung eingepackt werden. Beliebtester Dämmstoff ist Polystyrol, besser bekannt als Styropor.

Aber wieso werden seit Jahren so etwas an die Fassaden geklebt? Schliesslich spart diese Maßnahme bei weiten nicht so viel ein, wie versprochen wird. Es existieren immerhin unveröffentlichte Studien des Fraunhofer Institut aus den 1980er Jahren, die das wiederlegen. Laut dieser Studie hatte das Haus, mit einer 20 cm dicken Dämmung, nicht die Einsparungen erbracht, die es laut der theoretischen Berechnung hätte bringen sollen.

Es dauert ausserdem bis zu 50 Jahren, erst dann hat man die Kosten der Dämmung durch die Energieeinsparungen heraus. Ein weiterer minus Punkt von Polystyrol als Fassadendämmung ist die Brennbarkeit von diesem Material. In der Vergangenheit kam es häufig zu Fassadenbränden an Hauswänden. Bei öffentlichen Gebäuden ist daher das Dämmen mit Polystyrol komplett verboten. Diese müssen mit nicht-brennbaren Stoffen wie z.B. Mineralwolle gedämmt werden. Die Styroporbranche hält das Material trotzdem für sicher.

Des Weiteren werden die Verbraucher beim Kauf von Styropor getäuscht und betrogen!

Oft ist nicht das im Dämmpaket drin, was drauf steht. Die Styroporpakete haben alle ein Packzettel,  die Zulassung für jedes Produkt. Auf diesem Zettel steht u.a. drauf, was das Produkt kann, welche Eigenschaften das Styropor hat, und dessen Wärmeleitwert. Der Wärmeleitwert sagt einem wie gut das Material dämmt, für A-Häuser werden in der Regel Dämmpakete mit einem Wärmeleitwert von 032 genommen, was auch dementsprechend teuer ist. Das Problem ist, dass die Hersteller dieses Material allerdings nicht liefern werden. Erstens ist die Herstellung von teuren 032 Styropor recht aufwendig und teuer, braucht man dafür frischen Rohstoff zum beimischen. Daher mischen die Hersteller Recycling Material unter, mit dem es nicht möglich ist, die geforderten Werte zu erreichen. Zwar werden die Produkte der Hersteller jedes halbes Jahr überprüft, dies meistens durch das Forschungsinstitut für Wärmeschutz in München, allerdings muss man sich nur den Vorstand dieses Institutes anschauen, um zu begreifen wie da betrogen wird. Der Vorstand besteht aus Aufsichtsratsmitgliedern die allesamt ebenso im Vorstand der Hersteller von Styropor Dämmstoffen sind. Heisst im Klartext, die Hersteller überprüfen sich und ihr Produkt selbst! Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass über 40% der vom WDR im Auftrag gegebenen Dämmpakete nicht den Wärmeleitwert erreichten, wie der der auf dem Packzettel angegeben wurde.

Hier wird der Verbraucher, die Bevölkerung, systematisch betrogen. Kämpfen wirklich alle fürs Klima oder am Ende doch für den eigenen Gewinn? Fakt ist, dass Industrie, Politik und Lobbyverbände sehr stark beim Thema Wärmedämmung zusammenarbeiten. Die Styropor Industrie setzt jährlich, Mithilfe der Politik, Milliarden um und das auf Kosten des Verbrauchers, der Bevölkerung.

Die PID ist für Energieeinsparungen, zugunsten des Verbrauchers sowie auch der Umwelt, allerdings für ein sinnvolles Dämmen der Bauteile, wo man auch wirklich nachweisliche Energieeinsparungen garantieren kann (Dach, Boden).

Auf wessen Seite die Politik steht ist klar, nämlich nicht auf der des Verbrauchers (Bevölkerung) sondern auf der der Dämmstofflobby. Daher fordert die PID eine strengere Prüfung durch neutrale Prüfer und Forschungsinstitute. Ausserdem muss es dem Verbraucher zustehen, zu bestimmen ob er sein Haus dämmen will oder nicht. Die Wahl ob man in einem luftdichten Haus wohnen will oder nicht, wird der Bevölkerung durch die europäische Energieeinsparverordnung genommen, und das zugunsten der Dämmstofflobbyisten die die EU und Regierungen noch beraten haben und die Verordnung mit aufgestellt haben.



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