06. November 2013
Die internationale Presse berichtet dieser Tage über die Resultate einer Studie (English Proficiency Index), die in einer ganzen Reihe Länder des Globus (60 an der Zahl) umgesetzt wurde und die sich zum Ziel gesetzt hatte, herauszufinden wieviel Kompetenz in der englischen Sprache in der Bevölkerung eines gegebenen Landes vorzufinden sei. http//www.ef.de/epi/ . Wo ist Luxemburg in diesem Ranking geblieben?
Unser Land und, hier noch wichtiger, der Wirtschaftsstandort Luxemburg ist in dieser Studie nicht gelistet. Es mag Gründe geben wieso die Studienleiter Daten aus und über unser Land nicht in die Studie miteinbezogen haben.
Allerdings ist auch gewusst, dass in der Verangenheit und von Zeit zu Zeit die politisch Verantwortlichen unseres Landes es vorziehen, zum Teil unter Zurhilfenahme von fadenscheinigen Argumenten, nicht an einer internationalen Studie teilzunehmen, sprich keine Daten zur Verfügung stellen oder die Bedingungen für die Datensammlung kompliziert gestalten, so dass die Studienleiter ihr Interesse verlieren, um eben so zu erreichen, dass keine Rankings über unser Land zu einem bestimmten Thema vorhanden sind. (Wir erinnern uns an PISA ähnliche Studien über die Kompetenzen von Lehrpersonal, oder aber auch Studien zum Thema ‘e-santé’).
Bei der Bewertung der Kompetenz in englischer Sprache in einer gegebenen Bevölkerung wäre es beispielsweise wichtig gewesen, dass das Land Luxemburg seine Sprachenhoheit bewiesen hätte, dass es möglicherweise einen Spitzenplatz hätte geltend machen können.
Schade, dass unser Land dies im vorliegenden Ranking nicht durch wissenschaftlich aufgearbeitete Daten aufzeigen und mithin zur Schau stellen kann. Falls die Nicht-Berücksichtigung unseres Landes an politischen Motiven ausgemacht werden sollte, müssen die politisch Verantwortlichen für eine solche desaströse Entscheidung identifiziert und benannt werden.
Luxemburg als Land mit einer offenen Wirtschaft mehr denn je auf der Suche nach internationalen Firmen und Konzernen, die sich in unserem Lande ansiedeln und hier Arbeitsplätze schaffen wollen, muss zukünftig in Rankings, welche die Plattform für die Darstellung seiner aktuellen Kompetenzen darstellen können, unbedingt beteiligt sein, im schlimmsten Fall muss unser Land darum bitten daran beteiligt zu werden und seine Daten einzubringen.
Alle Ausreden von politischer Seite mit dem niederen und primitiven Ziel gewisse Studien wegen vorrangig politischer Beweggründe zu boykottieren, dürfen zukünftig hierzulande kein Gehör mehr finden.
Gesellschaft für präventive Medizin
Die ALMP ist das Kürzel für Association luxembourgeoise des méthodes préventives.
Gesellschaft für die Cannabis-Behandlung in der Medizin
Am 14. Juni 2010 gründete Dr. Jean Colombera die Gesellschaft UFCM.
Als Partei ist es auch wichtig sich in der Praxis für minderbemittelte Leute einzusetzen und nicht nur mit leeren Versprechen auf Stimmenfang zu gehen.