24. November 2013

In der nationalen Presse fiel gestern eine Nachricht (aus dem nationalen Sozialwesen) besonders auf und warf im gleichen Atemzug eine ganze Reihe wichtiger Fragen auf. Eine 92-jährige alleinlebende Frau wäre demnach von einem Heimpflegedienst zu Hause versorgt worden. Ein Familienmitglied fand, in Zusammenarbeit mit der Polizei heraus, dass ein Mitglied des Pflegepersonals dieses Heimpflegedienstes wohl über eine längere Zeit und verschiedene Male dieser älteren Frau Geld entwendet hätte. Die Entwendung von Geld konnte denn auch nachgewiesen werden. Dieser Tatbestand beängstigt allemal und könnte nunmehr zu allgemeinen Verdächtigungen führen, was einem ganzen Sektor des Gesundheits- und Sozialwesens großen Schaden zufügen, insbesondere eine Vertrauenskrise auslösen könnte.

Dies muss verhindert werden. Und die politischen Instanzen sind kurzfristig gefordert geeignete, insbesondere vertrauensbildende, qualitätssichernde Maßnahmen zu ergreifen.

Hier die APO (Außerparlamentarische PID Organisation) Überlegungen zum Thema:

1. Die Heimpflegedienste spielen hierzulande eine immer grössere Rolle in der Erstversorgung von Menschen, also jenen älteren MitbürgerInnen, die es vorziehen so lange wie möglich in ihren vier angestammten Wänden zu leben. Wie sieht es heute aus mit standardisierten Sicherheitsmaßnahmen die akkreditierte Heimpflegedienste hierzulande umsetzen müssen und deren Prüfung durch externe Auditfirmen für Qualitätsfragen?

2. Welche Sanktionen werden gegen einen Heimpflegedienstleister verhangen, sollte es sich herausstellen, dass entsprechende Sicherheitsmassnahmen nicht vollumfänglich umgesetzt sind?

3. In welchem Maße kontrolliert das zuständige Ministerium die Akkreditierung und Umsetzung von Qualitätsmaßnahmen bei den immer zahlreicher werdenden Heimpflegediensten hierzulande?

4. In welchem Maße wird es zukünftig ein Qualitätslabel geben für Heimpflegedienste, ausgestellt von einem externen und nachweislich unabhängigen Qualitätsprüforganisation (beispielsweise TÜV)?

Die Außerparlamentarische PID Organisation weist darauf hin, dass es im Interesse der Weiterentwicklung des, aus menschlicher Perspektive, so wichtigen ‘Maintien à Domicile’ (Möglichkeit des Verbleibs und der Betreuung zu Hause) zu einer schnellen und vollen Aufklärung der Hintergründe des oben beschriebenen Sicherheitsvorfalls kommen wird mit Offenlegung der ganzen Hintergründe, insbesondere ob es sich um einen Einzelfall handelte der in dem vermeintlich bestehenden Rahmenwerk an Sicherheitsvorkehrungen von Heimpflegediensten eine unrühmliche aber aussergewöhnliche Ausnahme war und bleibt.

Der qualitativ hochwertigen Heimpflege (Soins à Domicile) durch offiziell anerkannte und zertifizierte Heimpflegedienstleister steht die APO weiterhin wohlgesonnen gegenüber und wird sich in ihrer zukünftigen politischen Arbeit denn auch regelmässig für deren innovativen und an den wirklichen Bedürfnissen der Patienten orientierten Ausbau einsetzen.

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