05. Dezember 2013

Nun sind also die Resultate der OECD-Bildungsvergleichsstudie besser bekannt unter “PISA 2012” veröffentlicht und in unserem Lande herrscht darob gähnende Indifferenz vor. Und wen wundert’s. Denn die Studienresultate sind auch alles andere als entzückend. Allerhöchstens OECD Mittelmaß aus nationaler Sicht, wenn nicht bei genauem Hinschauen, die Latte noch darunter liegt.

Die Analyse dieser nationalen Misere ist seit langem gemacht und leider hat sich nicht viel über all die Jahre zum Besseren verändert. Die Schulstrukturen in unserem Lande werden ihrer Berufung und dem Anspruch der an sie gestellt werden halt nicht gerecht. Die ausgerufenen Reformen in diesem Sektor greifen vielleicht noch nicht, oder gehen (vermeintlich) in die falsche Richtung: dies kann letztendlich zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschließend bestimmt werden.

Was allerdings offensichtlich wird, ist der Umstand, dass mit solchen Resultaten unser Land keine größere Rolle auf dem Schachbrett auf dem die Zukunft der Welt entschieden wird, spielen wird. Denn nicht das in unseren Breitengraden verstauchte Geld wird über unsere Zukunft und die der Welt entscheiden, sondern vermutlich eher das Amalgam aus Kompetenzen, Fähigkeiten, Wissen, und der Wille von jungen Menschen die “Welt neu zu erfinden”, also das Forschungspotential und der Entwicklungsdrang, der inhärent in einer Nation vorzufinden sein wird.

Schön wäre es gewesen den Luxemburger Traum weiterzuspinnen, (also) die Bäume in den Himmel wachsen zu sehen. Allerdings ist Ernüchterung angesagt für alle Realisten dieses Landes, denn die PISA Studie 2012 untermauert den Abgesang der sich da für die nächsten Jahrzehnte ankündigt.

Die einzig spannende Frage, die die nahe Zukunft noch beantworten muss, ist jene, ob es außer Geld, der bisweilen alles dominierenden Ressource hierzulande, noch andere Werte gibt und gab, auf die eine dezente Zukunft mit allen Menschen guten Willens in diesem Lande aufgebaut werden kann. Und ein Blick auf die Top-Ränge der heutigen PISA Studie beantwortet dann auch die Frage wo der neue Nabel der Welt sich formiert.

Ein Land in dem Bücher und Bibliotheken im öffentlichen Leben nur (noch) eine dekorative, sprich untergeordnete Rolle spielen, weist bereits die Symptome des Abschieds aus der Dynamik des Lebens in dieser Welt auf.

Und an diesem Angelpunkt unseres bildungs- und kulturpolitischen Lebens muss sich fundamental etwas ändern.

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