INTEGRALE Bildung greift in viele Bereiche hinein, wie z.B. das Wissen, die Lernmethoden, die Lernstrukturen, sozialer Bereich, Gesellschaft, Wirtschaft, Gesundheit, persönliche Entfaltung und Weiterbildung.

Um in einer Demokratie mitreden und mitentscheiden zu können,  bedarf es der nötigen Kenntnisse. Ebenso um den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden, um seinen Lebensunterhalt sichern zu können, um beruflich erfolgreich zu sein, für die persönliche Entfaltung und für Orientierung im metaphysischen und spirituellen Bereich. Eine Basisausbildung und ständige Weiterbildung sind wichtige Grundlagen dafür.

Der Staat garantiert in seinen Schulen, die freie Wahl zwischen einem Ethik- und einem Religionsunterricht. Auf diesen Gebieten qualifizierte Lehrer sind für diesen Unterricht zu bevorzugen. Beide Kurse behandeln offen alle Religionen und Weltanschauungen um der Vielfalt in der Gesellschaft und den Kulturen Rechnung zu tragen. Sofern die Schulorganisation es ermöglicht, können die Themen fächerübergreifend behandelt werden, auch dies im Sinn einer integralen Sichtweise. Diese kann sich weiter entwickelte Optionen in Zukunft vorstellen.

Jede Familie sollte die freie Wahl haben zwischen verschiedenen Formen der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen.  Staatliche, private und alternative Schulen sollen zugelassen und finanziell gleichwertig vom Staat unterstützt werden. Daneben soll die Möglichkeit der Ausbildung zu Hause („home-education“) eine weitere Option darstellen. Das Schulgesetz soll diesen Optionen Rechnung tragen. Neben den Schulen sollen Zentren für Weiterbildung in den Bereichen Kunst, Theater, Zirkus, Sport, Spiritualität, usw. gefördert werden.

Die Ausrichtung des Lernens soll nicht abhängig von ökonomischen Überlegungen und Bedingungen sein. In der Schule entsteht somit weniger Druck um einen geeigneten Beruf zu erlernen. Ausbildung zu Hause und freiere Wahl eines Berufes werden durch ein bedingungsloses Grundeinkommen unterstützt.

Wissen darf nicht zensuriert werden. Jede Art von Wissen soll frei zugänglich sein. Andere Kulturen sollen dabei berücksichtigt werden. Die richtige Dosierung zwischen Allgemeinbildung und Spezialisierung soll angestrebt werden.

Die INTEGRALE Sichtweise fördert vielseitige Methoden des Lernens, welche dem einzelnen gerecht werden. Biorhythmus und Bedürfnisse (nach Anerkennung, Bewegung, Kreativität, …) sollen ebenso berücksichtigt werden wie spezielle Orientierungen, wie visuelles oder akustisches Verstehen. Kopf, Herz und Hand sollen gleichberechtigt angesprochen werden.

Das einzelne Kind soll gefördert werden in seiner Entfaltung der Talente, des Selbstwertes und der Persönlichkeit. Die Verantwortung der Kinder und der Eltern soll aufgrund der Möglichkeit der freien Wahl der Methoden und Orientierungen zu Autonomie und persönlicher Entfaltung beitragen.

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