Unsere Gesellschaften sind demokratisch, deshalb sichern sie unter anderem die Religionsfreiheit als integralen Bestandteil ihrer selbst.
Gläubige einer Religionsgemeinschaft, die unsere demokratischen Spielregeln akzeptieren, können ihren Glauben sowohl privat wie öffentlich bezeugen. Und wenn ihre Verkündigung, wie ihr konkretes Handeln, das friedliche Zusammenleben aller Menschen bezwecken, sollte eine vernünftige Religionspolitik dies unterstützen.
Eine solche Religionspolitik unterstützt somit nicht die Bevorzugung einer oder mehrerer Religionsgemeinschaften, genauso wenig wie deren Ausschluss aus der Öffentlichkeit.
Sie weiß um die bleibenden Werte, welche die Religionen, hier und weltweit, in der Kultur (Architektur, Malerei, Musik, Tanz, Literatur, Glaubens- und Ideenvorstellungen usw.) leisten und geleistet haben. Auch die negativen Geschichtsperioden von Glaubens- und Meinungs-bevormundungen dürfen nicht vergessen, sondern müssen weitervermittelt werden.
Der demokratische, freiheitliche Staat muss weltanschaulich und ethisch neutral sein. Sowohl spirituelle Gemeinschaften wie nichtreligiöse Organisationen sind sinnvoll für das Zusammenleben in der Gesellschaft, da sie auf ethischen Werten gründen.
Seit der Moderne machen demokratische Staaten positive Erfahrungen mit Religionen dort wo sie neue Verträge mit deren Vertretern machen, in denen gegenseitige Spielregeln definiert werden. Hierzu gehört auch Klarheit und Transparenz in Bezug auf finanzielle Unterstützung von Seiten der Staaten.
Das italienische „otto pro mille“ – Modell verlangt von jedem Bürger, dass er bei seiner Steuererklärung angibt, wem er seine finanzielle Unterstützung zukommen lässt. Das kann sowohl einer vom Staat anerkannten Religionsgemeinschaft sein, wie einer, ebenfalls vom Staat anerkannten, nichtreligiösen humanistischen Organisation.
Ein ähnliches Modell wäre für Luxemburg ein Beweis von integraler Religionspolitik. Jeder Bürger unterstützt finanziell die Organisation (religiös oder rein humanistisch), die seiner Weltanschauung entspricht. Dieser Beitrag an die religiösen und nichtreligiösen Organisationen kommt der ganzen Gesellschaft zugute, denn es fördert die soziale Kohäsion.
Nach der integralen Denkweise bietet die Schule Optionen in diesem Sinne an.
Gesellschaft für präventive Medizin
Die ALMP ist das Kürzel für Association luxembourgeoise des méthodes préventives.
Gesellschaft für die Cannabis-Behandlung in der Medizin
Am 14. Juni 2010 gründete Dr. Jean Colombera die Gesellschaft UFCM.
Als Partei ist es auch wichtig sich in der Praxis für minderbemittelte Leute einzusetzen und nicht nur mit leeren Versprechen auf Stimmenfang zu gehen.