Mehr Aufklärung durch Vermitteln von Wissen zur Stärkung der Patienteninteressen in gesundheitlichen Fragen ist Ziel eines INTEGRALEN Gesundheitsprogramms. Es gibt keinen politischen und keinen gesellschaftlichen Bereich (Verkehrspolitik, Landwirtschaftspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Sozialpolitik, Bildungspolitik, Städteplanung…), der nicht auch Gesundheitsfragen berührt. Jede politische Entscheidung muss dementsprechend auf ihren krankmachenden bzw. gesundheitsfördernden Einfluss geprüft werden.
Gesundheitsförderung stellt ein ganzheitliches Konzept dar. Krankheit ist nicht immer Ausdruck unverantwortlichen Handelns, sondern auch Ergebnis spezifischer Lebensbedingungen, über die nicht jeder selbst entscheiden kann (Arbeit in einer Fabrik, wo mit Giftstoffen, Chemikalien gehandhabt wird, Lärmbelästigung usw).
Zur Zeit konzentriert sich Gesundheitspolitik vorwiegend auf Erwachsene. Doch die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sollten höchste Priorität haben, damit ein Abrutschen in chronisch pathologische Verhältnisse frühzeitig verhindert werden kann. Gerade am Anfang des Lebens sind gesunde Weichenstellungen, notfalls eine Verhaltenskorrektur entscheidend für die Prävention. Hier kommt, neben dem Elternhaus, der Schule eine Vorreiterrolle zu.
Medikamentöse Therapien bei Kindern und Jugendlichen beruhen auf reinem Erfahrungswissen und sind unzureichend erforscht. Im Interesse der Risikominimierung ist eine alternative Sicht der Krankheitsbehandlung extrem wichtig. Eine multi-modale, multidisziplinäre Therapie im Rahmen eines INTEGRALEN Konzeptes verhindert zusätzliches individuelles und gesellschaftliches Leid und eine Ausdehnung in die Chronizität. Was Krankheitskosten angeht, so sollte eine Gesundheitskasse nicht die Rolle einer Sparkasse spielen. Ihre Aufgabe ist es, den Versicherten finanzielle Unterstützung zu gewährleisten, damit diese so schnell wie möglich genesen können. Administrative Hürden sollen aus dem Weg geschaffen werden (Es ist unwichtig, ob der Patient in einem Krankenwagen sitzen oder liegen soll, um in den Genuss der Leistungsfinanzierung zu kommen). Der Patient soll auch entscheiden dürfen, ob er in Luxemburg oder im Ausland behandelt werden möchte. Dasselbe gilt für medizinische Gutachten. In Europa zugelassene Arzneien, soweit von einem Arzt verschrieben, auch solche, die auf natürlicher/ naturheilkundlicher Basis beruhen, sollen erstattet werden.
Eine Zweiklassen-Medizin kann bei einer INTEGRALEN Sichtweise verhindert werden, denn dort, wo der Mensch im Mittelpunkt steht, gibt es keine Diskriminierung. Die Änderung des Denkens bringt es mit sich, dass durch gezielte Prävention eine kurative Behandlung in vielen Fällen unnötig wird, oder wenigstens lange Zeit hinausgezögert.
Gesellschaft für präventive Medizin
Die ALMP ist das Kürzel für Association luxembourgeoise des méthodes préventives.
Gesellschaft für die Cannabis-Behandlung in der Medizin
Am 14. Juni 2010 gründete Dr. Jean Colombera die Gesellschaft UFCM.
Als Partei ist es auch wichtig sich in der Praxis für minderbemittelte Leute einzusetzen und nicht nur mit leeren Versprechen auf Stimmenfang zu gehen.