Unser Einkommenssystem beruht auf einer  Philosophie, welche die Lebenshaltungskosten zwischen Einzelhaushalten ( Steuerklasse 1) und Doppelhaushalten ( Steuerklasse 2) auf ein Verhältnis 1:2  festlegt. Entsprechend der Oxfordsskala wäre ein Verhältnis 1:1.7 realistischer. Dieses würde dem Umstand Rechnung tragen, dass beide Haushalte fixe Kosten haben und dass man als Einzelhaushalt keine halbe Möbel, Fahrzeuge und Versicherungen kaufen kann.

Zurzeit bestehen Ungerechtigkeiten in der luxemburgischen Steuertabelle. Jährlich werden hauptsächlich Alleinerzieher und Steuerzahler aus den niedrigen und mittleren Einkommen, die aus verschiedenen Gründen in die Steuerklasse  1A abrutschen  (Alleinerziehende, ältere Alleinstehende über 65 Jahre) benachteiligt. Es gibt keine Spur von einheitlichen Normen in der Besteuerung zwischen den verschiedenen Klassen. Stattdessen gibt es eine Fülle von je nach Höhe der Einkommen variierenden Steuerunterschiede, die in den unteren und mittleren Einkommensschichten der Klassen 1 und  1A im Verhältnis zur Klasse 2 unangemessen hohe und diskriminierende Ausmaße einnehmen.

Das aktuelle System fußt auf der Berechnung nach Einkommensprogression. Dieses Berechnungsmodus stellt die Grundtabelle dar, die Besteuerung der Junggesellen. Die Besteuerung der Verheirateten stellt die Hälfte der Steuer der Grundtabelle dar und für Haushalt mit Kindern ist eine Steuermoderation pro Kind vorgesehen. Dabei gibt es auch eine kumulative Besteuerung der Ehegatten, falls die zwei Partner arbeiten, denn sie werden als Haushalt besteuert.

Integrales Denken zielt auf ein gerechtes Steuerwesen hin  und auf eine Vereinfachung der Steuererklärung.

  • Die Steuer wird nur nach drei Steuerveranlagungssätzen verrechnet und zwar 0% auf das Einkommen des Mindestlohns ,25% auf der Tranche zwischen Mindestlohn und doppeltem Mindestlohn und 40% auf der Tranche über dem zweifachen Mindestlohn. Es gibt also einen steuerfreien Eingangssockel bis zum Mindestlohn und dieser passt sich automatisch immer dem Mindestlohn an. Dies garantiert eine korrekte Anpassung. Dieses System ist einfach, klar nachzuvollziehen und braucht keine riesigen Steuertabellen. Das System ist gerecht, da der Einkommenssockel für alle gilt und nicht vom Solidargedanken abweicht und damit eine Steuerbelastung nach oben und eine Steuerentlastung nach unten aufbaut.
  • Abschaffung der Steuergruppen(1, 1A, 2) weil eine Besteuerung des Einzeleinkommens die beste Lösung ist.
  • Keine kumulative Besteuerung der Ehegatten. Die Doppelbesteuerung von Mann und Frau mit Kumul ist ungerecht, denn die Progression des Lohns trifft voll das Einkommen der Frau.
  • Individuale Besteuerung der Einkünfte. Bei Haushalten, die aus zwei Personen bestehen, wovon eine Person nicht erwerbstätig ist, wird das einzige Einkommen aus rein technischen Gründen halbiert um der Individualbesteuerung gerecht zu werden.
  • Einführung der Negativ Steuer. Die augenblickliche Steuerfreibeträge, die nur Leuten mit hohem Einkommen zugutekommen, werden den Niedrigverdienern als negative Steuer angerechnet und ausbezahlt. Dies ist sozial gerechter.



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