Obschon praktisch überall versucht wird die internationalen Drogenkonventionen von 1961, 1971 und 1988 zur Drogenkontrolle voll anzuwenden, sehen wir, dass diese Versuche erfolglos sind was das Unterbinden des illegalen Drogenhandels angeht. Im Gegenteil ,der Drogenhandel nimmt zu und es kommt zu kontraproduktiven Wirkungen. Die schwächsten Glieder dieser Drogenhandelskette leiden am meisten an dieser rabiaten Drogenpolitik. Kriminalisierung, Diskriminierung und Marginalisierung sind die Folgen. Dabei kommt es zur Zunahme der Korruption, da große Summen hin und her fließen. Nicht zu vergessen sind die gesundheitlichen Schäden, die durch den Anbau von illegalen Pflanzen entstehen, da diese Pflanzen aus der Luft mit Pestiziden und Entlaubungsmitteln besprüht werden. Zusatzstoffe „Cutting Agents“ um der Ware ein höheres Gewicht zu garantieren verschlimmern den Gesundheitszustand der „User“. Beschaffungsgelder gehen mit der Kriminalität und Prostitution Hand in Hand. Die administrative Arbeit der Kontrollorgane nimmt ständig zu. Die Justiz ist überfordert und die Gefängnisse sind überfüllt. Die Staatliche Finanzierung der repressiven Maßnahmen ist wirkungslos und diese Gelder fehlen im Endeffekt um Präventionsprogramme, Schadenminimierungsprogramme und Therapieprogramme zu gewährleisten. Wahrlich die repressive Drogenpolitik weist eine schlechte Bilanz auf. Wenn der Konsum eine Schlüsselstellung in der Reduzierung der Lebensqualität der Gebraucher und der Gemeinschaft, in der sie leben, einnimmt, dann muss die Politik andere Instrumente entwickeln.
INTEGRALE DROGENPOLITIK sieht anders aus. Um wirksam zu sein muss ein klares Ziel definiert werden und Indikatoren sollen helfen die Effektivität zu messen.
Gesellschaft für präventive Medizin
Die ALMP ist das Kürzel für Association luxembourgeoise des méthodes préventives.
Gesellschaft für die Cannabis-Behandlung in der Medizin
Am 14. Juni 2010 gründete Dr. Jean Colombera die Gesellschaft UFCM.
Als Partei ist es auch wichtig sich in der Praxis für minderbemittelte Leute einzusetzen und nicht nur mit leeren Versprechen auf Stimmenfang zu gehen.